Tagesexkursionen 2020

Es werden 6 Termine im Zeitraum vom 01.01.2020 bis 31.12.2020 angezeigt.
Hier klicken, um das aktuelle Programm anzuzeigen.

Gehe zu Monat: Mai August September

 

Die Anmeldungen zu den Tagesexkursionen gelten als bestätigt, wenn sie nicht spätestens 7 Tage vor Beginn der Exkursion schriftlich oder fernmündlich widerrufen sind. Die Teilnehmerkapazitäten sind begrenzt. Mitglieder der Akademie werden vorrangig aufgenommen. Im Übrigen richtet sich die Aufnahme nach der Reihenfolge des Eingangs der Anmeldungen.

Der TEILNEHMERBEITRAG für die Tagesexkursionen ist unter der jeweiligen Exkursion angegeben. Davon unabhängig beträgt er für Schüler/Studenten 15,00 €, sofern Mitglied 10,00 €.

Kinder unter 12 Jahren in Begleitung eines Erwachsenen sind kostenfrei, müssen aber ebenfalls rechtzeitig angemeldet sein. Der Teilnehmerbeitrag wird spätestens 10 Tage vor Beginn der Exkursion auf das Konto der Akademie erbeten. Die Überweisung ist die Grundlage dafür, ob die Exkursion durchgeführt werden kann oder nicht. Fällt eine Exkursion aus, wird der überwiesene Teilnehmerbeitrag rückerstattet. Die Kosten für ein Mittagessen sind im Exkursionsbeitrag nicht enthalten. Es wird jeweils ausreichend Zeit für eine Mittagspause gegeben, die in einer Gaststätte gemeinsam verbracht werden kann. Die entsprechenden Vorsorgen werden getroffen.

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16. Mai 2020 19:30 Uhr 📅 📤
Buchungscode TE-TE-BU a
Sankt Georg auf dem Berge - Besuch des ältesten Kirchenstandortes in der späteren Grafschaft Ratzeburg

Leitung: Dr. Werner Budesheim

Ratzeburg🗺️

Es gab erste Versuche, Missionsarbeit von diesem Standort im Blickfeld des slawischen Heiligtums auf dem Platz, wo heute der Ratzeburger Dom steht, zu unternehmen, die jedoch in dem großen Slawenaufstand von 1066 ein abruptes Ende fanden. Der Abt Ansverus und seine 12 Mönche wurden auf der Flucht bei Einhaus abgefangen und getötet. Neue Ansätze der Christianisierung gab es erst nach der gewonnen Schlacht bei Schmilau _1093_ und dann endgültig mit der Herrschaftsübernahme Heinrich des Löwen, der dann den Ratzeburger Dom am ehemaligen Standort eines slawischen Heiligtums bauen ließ. – Wir besprechen die historischen Entwicklungen und besuchen die Kirche.

Treffpunkt ist um 10.00 Uhr vor der Kirche Sankt Georg auf dem Berge. Parkplätze sind u.a. unterhalb der Kirche vorhanden, von da aus muss man allerdings eine längere Treppe hinaufsteigen.
Ende des Besuchs ist gegen 12.00 Uhr.

Die Führung ist kostenfrei, eine Anmeldung wird erbeten.

Wegen der Corona-Virus-Pandemie muss der Vortrag leider ausfallen. Er wird auf einen späteren Termin verlegt.

23. Mai 2020 00:00 Uhr 📅 📤
Buchungscode TE-TE-BL a
Zu Steinzeitgräbern und ins Steinzeitdorf Dithmarschen nach Albersdorf

Leitung: Manfred Blödorn, Fernsehredakteur i. R., Reinbek

Albersdorf🗺️

Zwischen Nord-Ostsee-Kanal und Albersdorf liegt ein Museum der ganz besonderen Art: Das Steinzeitdorf Dithmarschen. Auf einer Fläche von 40 Hektar ist seit 1997 in Zusammenarbeit mit Experten der Christian-Albrecht-Universität zu Kiel und des Archäologischen Landesamtes in Schleswig versucht worden, jene Landschaft nachzubilden, wie sie dort in der Jungsteinzeit ca. 5.000 bis ca.1.800 vor Christi Geburt ausgesehen haben mag. In 14 Stationen wird das Leben der einst aus Anatolien eingewanderten ersten Ackerbauern und Viehzüchter gezeigt. In original nachgebauten Häusern und auf den Feldern wird den Betrachtern vorgeführt, wie die Menschen damals lebten und wie sie sich ernährten. Höhepunkt ist ein nachgebautes und begehbares Steinzeit- oder Großsteingrab. - Zwei Mitarbeiter des Steinzeitdorfes führen uns ab etwa 10.00 Uhr in etwa zwei Stunden in getrennten Gruppen auf einem Rundwanderweg über das Gelände und geben sachkundige Auskunft, auch über die Tier- und Pflanzenwelt.
Gegen 12.30 Uhr ist eine Mittagspause in Albersdorf vorgesehen. Wer nicht zu Mittag essen möchte, kann auf eigene Kosten im Ortszentrum direkt am Bahnhof das kleine Museum über die Geschichte Dithmarschens von der Eiszeit bis zu den mittelalterlichen Burganlangen besuchen. - Ab 14.30 Uhr besuchen wir noch zwei gut erhaltene Großsteingräber in der Umgebung von Albersdorf „in situ“. Über dem Ganggrab von Bunsoh, das über Jahrhunderte hinweg mehrfach belegt wurde, liegt ein Deckstein, der wohl auch noch in der Bronzezeit als mythischer Schalenstein diente. Die Bedeutungen der 300 eingetieften Schälchen, die eines Radkreuzes, von stilisierten menschlichen Händen und eines Fußabdrucks sind nach wie vor nicht eindeutig geklärt. Das zweite Grab ist ein Einzelgrab _Dolmen_ und steht von Linden umsäumt in der Stadt selbst. Erst vor wenigen Jahren wurde es akribisch nachuntersucht. Dabei ergab sich, dass es im Laufe der Jahrhunderte zweimal belegt wurde. Der Deckstein des „Brutkamp“ wiegt etwa 23 Tonnen. Dieser Stein ziert das Wappen von Albersdorf.
Kosten: 45,-- Euro für Mitglieder; 55,-- Euro für Gäste _einschließlich Eintritt in das Steinzeitdorf_
Abfahrten:
8.00 Uhr ab Schwarzenbek Bushaltestelle Königsberger Allee an der B 207
8.20 Uhr ab Wentorf Bushaltestelle
Am Grotensahl an der B 207
8.30 Uhr ab Bergedorf S-Bahnhof, Bushaltestelle vor
dem Parkhaus an der B 5 / Weidenbaumsweg
Rückkehr: an Bergedorf gegen 18.45 Uhr, an Reinbek gegen. 19.00 Uhr, an Schwarzenbek gegen 19.30 Uhr

Wegen der Corona-Virus-Pandemie muss der Vortrag leider ausfallen. Er wird auf einen späteren Termin verlegt.


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16. August 2020 09:00 Uhr 📅 📤
Buchungscode TE-TE-WE a
Tagesexkursion in die Lüneburger Heide

Leitung: Karl-Heinz Weber, NABU Büchen

Tagesexkursion in die Lüneburger Heide🗺️

Wo einst gewaltige Gletscher das Landschaftsbild bestimmten, ist heute eine einzigartige Kulturlandschaft aus Wäldern, Feldern, Mooren und Heideflächen anzutreffen. Die bedeutendsten durch die Besenheide geprägten Areale befinden sich schwerpunktmäßig im Norden "Naturpark Lüneburger Heide" und Süden "Naturpark Südheide" der Region. Sie bieten mit ihren großen zusammenhängenden Flächen eine Naturlandschaft, die einmalig in Mitteleuropa ist. Seit 1921, also seit fast 100 Jahren, steht das Kerngebiet um den Wilseder Berg herum unter Naturschutz. Die Heideblüte ist der absolute Höhepunkt des Jahres in der Lüneburger Heide. - Im Rahmen der Exkursion soll zum einen die um diese Zeit höchstwahrscheinlich in voller Blüte stehende Heide besucht und erlebt werden. Zum andern soll der Frage nachgegangen werden, wer oder was sich hinter der „Heide-Ameise Jörg“ verbirgt. Zuletzt ist eine Wan-derung durch und in das größte noch aktive dortige Hochmoor, das Pietzmoor südlich von Schneverdingen, vorgesehen. Bis in die 60er Jahre wurde dieses Moor entwässert, um dort Torf abzubauen. Seit den 80er Jahren begann der „Verein Naturschutzpark Lüneburger Heide“ mit Wiedervernässungsarbeiten, die mittlerweile bereits zu einem langsamen Anstieg des Wasserstandes geführt haben und die Hoffnung keimen lassen, dass sich der Moorkörper allmählich wieder regeneriert.
Treffpunkt: 09.00 Uhr ab Parkplatz Sporthalle Schule Büchen, Schulweg 1
Anreise in Fahrgemeinschaften, daher die Bitte um vorherige Anmeldung unter 04158/651

22. August 2020 19:30 Uhr 📅 📤
Buchungscode TE-TE-BU b
Kalkriese - Varusschlacht von 9. n. Chr. oder auch nicht?

Leitung: Dr. Werner Budesheim

Kalkriese🗺️

Nach der ersten Euphorie, nun das Schlachtfeld von Varus und Arminius (9 nach Chr.) endgültig gefunden zu haben, mehren sich auch Zweifel, ob es nicht der Standort der Schlacht des Legaten Caecina wenige Jahre später gewesen sein könnte, der sich in Abwehrkämpfen über die „pontes longi“, die langen Brücken, vor den Angriffen der Germanen rettete. Vielleicht sind auch beide Orte der Auseinandersetzungen identisch. Auch der teilweise rekonstruierte Wall, den man den Germanen zuschrieb, wird von einigen Archäologen für römisch gehalten. Die Interpretationen sind nach wie vor nicht abgeschlossen. Wir fahren (mit Bus) nach Kalkriese, besuchen das Ausgrabungsgelände und das Museum und werden teilhaben an den neuesten Forschungsergeb-nissen.

Kosten: 45,-- € für Mitglieder; 55,-- € für Gäste (einschließlich Eintritt in das Museum)

Abfahrten:
8.00 Uhr ab Schwarzenbek Bushaltestelle Königsberger Allee an der B 207
8.20 Uhr ab Wentorf Bushaltestelle Am Grotensahl an der B 207
8.30 Uhr ab Bergedorf S-Bahnhof, Bushaltestelle vor dem Parkhaus an der B 5 / Weidenbaumsweg
Rückkehr: an Bergedorf ca. 18.30 Uhr


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5. September 2020 19:30 Uhr 📅 📤
Buchungscode TE-TE-BU c
Besuch des Deutschen Panzermuseums in Munster

Leitung: Dr. Werner Budesheim

Munster🗺️

Die Wiederbewaffnung des deutschen Teilstaates Bundesrepublik Deutschland begann unter amerikanischer Regie mit der Gründung der Bundeswehr im Jahre 1955. Die Erstausrüstung dieser Bundeswehr, besonders was das Heer betrifft, kam aus Amerika, finanziert durch den sog. Julius-Turm, das waren Rücklagen aus den Wirtschaftswunderjahren unter dem damaligen Finanzminister Julius Schäffer von rund 20 Mrd. DM. Die ersten amerikanischen Panzer an die Bundeswehr waren vom Typ M 41, ein leichter Panzer, der den damaligen Anforderung im beginnenden „Kalten Krieg“ in keiner Weise genügte. Es war eigentlich „Müll“, den die Amerikaner, gut bezahlt, loswerden wollten. Er diente der jungen Bundeswehr eigentlich nur für Schulungs- und Ausbildungszwecke. Danach kam der M 47, der schon im Korea-Krieg eingesetzt war. Es wurden dabei auch Panzer geliefert, deren Einschusslöcher zubetoniert waren. Danach kam der relativ neue Panzer M 48 A 1 und M 48 A 2 in der Zeit um 1962. Damals war die Bundeswehr mit Zivilangestellten um die 500.000 Mann stark. Es war auch die Zeit um die sog. Kuba-Krise, es drohte ein Dritter Weltkrieg. Danach baute die Bundesrepublik ihre benötigten Panzer wieder selbst. Es kam der Leopard 1 und 2 und dazu verschiedene Erweiterungstypen, die dann – so oder so gesehen – auch zu „Exportschlagern“ wurden. Die Ausstellung zeigt die Entwicklung der Panzerwaffe in verschiedenen Ländern seit dem 1. Weltkrieg bis zur Gegenwart der Bundeswehr, in einer Zeit in der sich - leider - wieder verstärkt Spannungen in der Welt aufbauen.

Abfahrten:
8.00 Uhr ab Schwarzenbek
Bushaltestelle Königsberger Allee B 207
8.20 Uhr ab Wentorf Bushaltestelle Am Grotensahl B 207
8.30 Uhr ab Bergedorf S-Bahnhof, Bushaltestelle vor dem Parkhaus Ecke Weidenbaumsweg – B 5
Rückfahrt ab 15.00 Uhr
Teilnehmerkosten: 45, -- € für Mitglieder
55, -- € für Gäste
(Eintritte und Führungen sind enthalten)
Die Anmeldung wird bis zum 15. Aug. erbeten.

26. September 2020 19:30 Uhr 📅 📤
Buchungscode TE-TE-BL b
Haithabu und das Danewerk - Besuch des Weltkulterbes zwischen Schleswig und Hollingstedt

Leitung: Manfred Blödorn, Fernsehredakteur i. R., Reinbek

Haithabu🗺️

Es ist das größte und gewaltigste archäologische Denkmal Nordeuropas: Das Ensemble Haithabu und Danewerk zwischen Schleswig an der Schlei und Hollingstedt an der Treene. Am 30. Juni 2018 wurde es von der UNESCO zum kulturellen Welterbe der Menschheit erklärt.
Von vor 800 bis zu seiner Zerstörung 1066 war Haithabu, geschützt in einem Ringwall am Ende der Schlei gelegen, mit rund 3.000 Einwohnern das größte Handelszentrum der Wikinger. Von hier aus verkauften die Händler ihre Waren in alle Länder der damals bekannten Welt. Um von der Ost- an die Nordsee zu kommen, wurden die Handelsgüter auf Transportwagen auf einer Straße hinter dem rund 27 Kilometer langen Wall des Danewerks nach Hollingstedt gebracht, wo sie in einem Hafen an der Treene umgeladen und über die Eider in die Nordsee gebracht wurden.
Tausende von Originalfundstücken aus Haithabu und der Umgebung werden im neu konzipierten Wikinger Museum präsentiert. Eine kundige Führung erklärt uns ab 10.30 Uhr die Welt und die Geschichte des frühen Mittelalters und macht das Leben und Treiben in einer frühen „Weltstadt“ erlebbar. Danach erreichen wir nach einer Wanderung von rund 15 Minuten über den Ringwall Haithabus die sieben nachgebauten Wikingerhäuser am ehemaligen Hafen mit seinem riesigen Bootssteg.
Gegen 13.00 Uhr bietet eine Pause in der Gaststätte „Odins“ in Haddeby Gelegenheit zum Mittagessen. Um 14.30 Uhr fahren wir weiter nach Rothenkrug, wo uns die Archäologin Dr. Astrid Tummuscheit aus Schleswig erwartet. Hier entdeckte sie 2010 den schon 808 in den Einhard-Annalen erwähnten einzigen Straßen-Durchgang durch das Danewerk. Sie wird uns auch die Reste der um 1170 gebauten riesigen Waldemarsmauer zeigen. Mehr noch: Bei ihren Ausgrabungen stellte Dr. Tummuscheit anhand von Pollenanalysen fest, dass das Danewerk bereits um 450 nach Christi errichtet worden sein muss, also weit vor den Wikingern. Es könnte auch noch älter sein. Das Danewerk war nämlich schon eine über Jahrhunderte bestehende Grenzanlage der Dänen gegen die aus dem Süden vordringenden Sachsen, Slawen und Franken. Für die Dänen ist der Wall auch heute noch ein nationales Symbol von überragender Bedeutung.

Um 17.00 Uhr treten wir die Heimreise an.

Kosten: 45,-- € für Mitglieder, 55, -- € für Gäste (einschließlich Eintritt und Führung im Museum)

Abfahrten:
8.00 Uhr ab Schwarzenbek
Bushaltestelle Königsberger Allee an der B 207
8.20 Uhr ab Wentorf Bushaltestelle am Grotensahl an der B 207
8.30 Uhr ab Bergedorf S-Bahnhof, Bushaltestelle vor dem Parkhaus an der B 4 / Weidenbaumsweg

Rückkehr:
an Bergedorf gegen 18.45 Uhr
an Reinbek gegen 19.00 Uhr
an Schwarzenbek gegen 19.30 Uhr

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