Abendvorträge 2021

Es werden 28 Termine im Zeitraum vom 01.01.2021 bis 31.12.2021 angezeigt.
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Gehe zu Monat: Januar Februar März April Mai Juni August September Oktober November Dezember

 

Januar Seitenanfang

14. Januar 2021 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich I
Mainz, Frankfurt, Wiesbaden – die in ihrer Geschichte und Gegenwart völlig konträren Städte im Rhein-Main-Gebiet

Referent: Dr. Werner Budesheim

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H.🗺️

Im letzten Jahr hatte der Referent die Städte im Rahmen eines Vortrags über das südliche Hessen schon einmal anreißend vorgestellt. Die Betonung lag damals darauf, wie die Römer überhaupt an den Rhein kamen und diese Städte am Rhein und in der Wetterau begründeten. Die Unterschiedlichkeit in ihrer römischen und poströmischen Geschichte, bis in die Gegenwart soll jetzt besonders herausgestellt werden: Mainz als Bischofsstadt seit der Antike mit einer großen Machtentfaltung bis zum Reichsdeputationshauptschluss (1803), Frankfurt als Handelsplatz und größte Wirtschaftsmetropole Deutschlands, Wiesbaden als Römerbad begründet, wurde im 19. Jahrhundert maßgeblichen durch Kaiser Wilhelm II. als Nobelbad neu aktiviert.

26. Januar 2021 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich II
PABLO PICASSO UND SEIN BREMER GALERIST

Referent: Dr. Detlef Stein, Kunsthalle Bremen

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H.🗺️

Ab den 1950er Jahren hat der Bremer Kunsthändler Michael Hertz nicht nur der Kunsthalle Bremen, sondern auch anderen Häusern und Einrichtungen – etwa der documenta 3 in Kassel – Werke der modernen Kunst, insbesondere Pablo Picassos, vermittelt. Damals verfügte Hertz über die exklusiven Verkaufsrechte für Picasso-Grafik in Deutschland. Die Bremer Kunsthalle hat durch seine Vermittlung ihren herausragenden Picasso-Bestand aufbauen können, aber auch andere Museen und private Sammler.
Der Vortrag stellt den Galeristen Michael Hertz und den Picasso-Grafikbestand der Bremer Kunsthalle vor.

28. Januar 2021 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich VIII
NOBELPREIS FÜR PHYSIK 2020 SCHWARZE LÖCHER: VON DER SPEKULATION ZUR BEOBACHTUNG

Referent: Prof. Dr. Thomas Schramm HafenCity Universität Hamburg - Studiengang Geodäsie und Geoinformatik

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H.🗺️


Der Physik-Nobelpreis 2020 wurde zur einen Hälfte an den Mathematiker und theoretischen Physiker Sir Roger Penrose vergeben. Die andere Hälfte teilen sich die amerikanische Astrophysikerin Andrea Ghez und der deutsche Astrophysiker und Leiter des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik in Garching Reinhard Genzel.
Während sich Penrose mit den theoretischen Grundlagen der Existenz Schwarzer Löcher überhaupt beschäftigte, beobachteten Ghez und Genzel den wirbelnden Tanz der Sterne im Zentrum der Galaxis und konnten so nachweisen, dass sie ein Schwarzen Loch umkreisen, das 4 Millionen Sonnenmassen in einer Region verbirgt, in das unser Planetensystem bequem hinein passen würde.
In diesem Vortrag sollen nicht nur die bahnbrechenden Forschungsergebnisse vorgestellt und erläutert werden, sondern auch der Lebensleistung insbesondere von Roger Penrose nachgegangen werden. Er hat wichtige Beiträge zur Quantentheorie geliefert, aber auch zur Theorie des Bewusstseins oder der Kachelung mit nichtperiodischen Mustern, um nur einige zu nennen.
Die Geschichte und Physik der Schwarzen Löcher wird später im Vortrag von Carsten Busch am 8. April beleuchtet.


Februar Seitenanfang

9. Februar 2021 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich I
Venedig – ein Spaziergang abseits der Touristenströme

Referent: Dr. Günter Hartmann

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H.🗺️

In entlegenen Stadtteilen wollen wir entlang romantisch verwinkelter Kanäle selten besuchte Kirchen, Paläste und Museen besuchen. In Dorsoduro etwa führt uns der Weg entlang des Rio di S. Margherita von der Carminikirche bis zu S. Sebastiano, der „Sixtinischen Kapelle“ des Malers Veronese. Weiter geht es in die ärmere Gegend um S. Raffaele und S. Nicolo dei Mendicoli. Im Palazzo Mocenigo lassen wir uns bezaubern von kunstvollen Stoffen des 18. Jhs. und einer Ausstellung zur Parfümherstellung, die in Venedig ihren Anfang nahm. Auf der Giudecca erholen wir uns in verborgenen Gärten.

Eintrag veröffentlich

18. Februar 2021 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich IV
Schöngeist und Mörder: zum 450. Todestag Benvenuto Cellinis

Referent: Dr. Stefan Vöhringer, Politologe und Kunsthistoriker, Kiel

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H.🗺️

Er war streitlustig, log, mordete, stahl - und erschuf große Kunst im Auftrag der Päpste, der Medici-Familie und des französischen Königshauses. Zu den Meisterwerken Benvenuto Cellinis, der sich - ganz „Uomo Universale“ der Hochrenaissance - als Goldschmied, Bildhauer, Musiker und Schriftsteller betätigte, gehören unter anderen das Salzfass (die „Saliera“) für König Franz I. von Frankreich und die Perseusgruppe in der Loggia dei Lanzi auf der Florentiner Piazza della Signoria.
Cellinis turbulentes Leben, über das er ausführlich in einer berühmten, von Goethe übersetzten Autobiographie berichtete, und seine wichtigsten Werke sind Gegenstand dieses Vortrags aus Anlass des 450. Todestag des Florentiner Künstlers.


23. Februar 2021 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich III
ARCHÄOLOGIE UND FLÜCHTLINGSHILFE: FORSCHUNGEN UND FORTBILDUNGEN IN NORDJORDANIEN

Referent: Dr. Frank Andraschko, Institut für Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie der Universität Hamburg

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H.🗺️


Seit 2015 hat das Archäologische Institut der Universität Hamburg in Umm Qays/Gadra in unmittelbarer Nähe des Sees Genezareth ein Verbundprojekt mit verschiedenen Partnern zur Erforschung des Umlandes der antiken Stadt Gadara durchgeführt. Gleichzeitig wurden Fortbildungen in traditionellen Handwerkstechniken zum Erhalt der antiken Monumente und des immateriellen Kulturerbes realisiert. Im Vortrag werden verschiedene Aspekte dieser Arbeiten vor dem Hintergrund der Flüchtlingskrise vorgestellt und Erfahrungen erörtert. Dazu gehören die Entdeckung eines neolithischen Flintbergwerks ebenso wie praktische Steinmetzpraktika vor Ort.


März Seitenanfang

2. März 2021 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich VII
Die Amisch und die Verweigerung der Moderne

Referent: Prof. Dr. Maria Moss, Leuphana Universität Lüneburg

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H.🗺️

Die Amischen oder Amisch sind eine täuferisch-protestantische Glaubensgemeinschaft, deren Bezeichnung sich vom Namen ihres Begründers Jakob Ammann _1644–1730_ ableitet und die ihre Wurzeln in der reformatorischen Täuferbewegung Mitteleuropas, vor allem der Schweiz und Süddeutschlands hat. Vom Hauptstrom der Täufer, den Mennoniten, trennten sich die Amisch Ende des 17. Jahrhunderts. Der Vortrag wird neben der Geschichte der Amisch auch ihren jetzigen Status in den USA bzw. in Kanada beleuchten und hinterfragen, inwiefern ein Leben, welches versucht, sich konsequent den Herausforderungen der Moderne zu entziehen, auf Dauer möglich ist.

17. März 2021 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich VI
TOTHOLZ IST VOLLER LEBEN

Referent: Wolfgang Ziegler, Rondeshagen

Schule Büchen, Schulweg 1, Eingang D 🗺️

In unserer heutigen, oft von intensiver Nutzung geprägten Landschaft, bilden auf Totholz und alte Bäume angewiesene Pflanzen- und Tierarten sowie Pilze eine der am stärksten gefährdeten Lebensgemeinschaften. Altbäume mit Spechthöhlen, Baumriesen mit hohlem Stamm oder morsche Stümpfe, Baumveteranen an Straßen, in Parks und in der offenen Landschaft – sie alle leisten einen wertvollen Beitrag für den Schutz vieler Arten, als Lebensstätte, Verbundelement und Quellbiotope für die Wiederbesiedlung angrenzender Bestände.
Ein Schlüsselfaktor ist das Alter der Bäume. Wenn sie keinem Nutzungsdruck unterliegen, werden sie oft sehr viel älter als üblich in unseren Wäldern und können Strukturen für Alt- und Totholzbewohner ausbilden, wie sie sonst nur in sehr naturnahen Wäldern und Schutzgebieten anzutreffen sind. An zahlreichen Beispielen erläutert Wolfgang Ziegler, profunder Käfer-Kenner und aktiver Naturschützer, die naturschutzfachliche Bedeutung von Alt- und Totholz.

(in Zusammenarbeit mit dem NABU Büchen)

23. März 2021 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich II
HANS CHRISTIAN ANDERSEN – POET MIT FEDER UND SCHERE

Referent: Dr. Detlef Stein und Clara Berger

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Ein Portrait in Wort, Bild und Musik
Detlef Stein (Wort) und Clara Berger (Cello)

Der Vortrag entführt das Publikum in die märchenhafte und bizarre Welt Hans Christian Andersens. Er erzählt die Geschichte eines Jungen aus ärmsten Verhältnissen, der mit viel Zuversicht und Erlebnisdrang in die Welt hinauszieht - und die Welt erobert! Seine Märchen wie Die chinesische Nachtigall oder Das Mädchen mit den Schwefelhölzern haben bis heute Millionen Menschen über Generationen hinweg berührt.
Ganz unbekannt hingegen blieb der „andere“ Andersen, denn mit seinen überraschenden Scherenschnitten und collagierten Büchern hat er nur seine engsten Freunde und deren Kinder beglückt. Ob exotische Reiseeindrücke oder Märchenfiguren, Galgenmännchen oder phantastische Wesen, eine ganze Welt tut sich in seinen Papierarbeiten auf.
Der Vortrag stellt die verblüffende Lebensgeschichte Andersens, insbesondere aber die unbekannte Seite des Dichters heraus und entwirft im Wechsel von Wort, Bild und Musik ein atmosphärisches Portrait.

25. März 2021 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich V
WAALE, WÜHRE, WÄSSERWIESEN – WIE KOMMT DAS WASSER DAHIN, WO MAN ES BRAUCHT?

Referent: Dr. Angelika Halama, Geographin, Buxtehude

Hauptstraße 18 d – Angerhof – 21465 Wentorf b. H.🗺️

Menschen, die im Einwirkungsbereich der Gezeiten wohnen, müssen sich Gedanken darüber machen, wie man Wasser fernhält oder ableitet. Im südlichen Bereich der Alpen aber hat man sich schon früh darum gemüht, die niedrigen Niederschlagsmengen durch Wasser von Gletschern und Firnfeldern zu ergänzen, um damit Felder und Wiesen zu bewässern. So entstanden in Südtirol die Waale, im Wallis die Suonen. Im südlichen Schwarzwald sind die Bäche tief eingeschnitten und können daher kaum nutzbar gemacht werden. Hier wurden schon vor Jahrhunderten die Wühre angelegt, um in den Dörfern die Wasserkraft für Mühlen und Sägen, aber auch zum Bewässern zu nutzen. Dass das Bewässern der Wiesen die Erträge steigert, hatte man früh erkannt. Im 19. Jahrhundert entwickelten sich in Suderburg in der Lüneburger Heide wie auch in Siegburg im Siegerland Wiesenbauschulen, deren Absolventen auch außerhalb Deutschlands Wässerwiesen anlegten. Der Vortrag beschränkt sich auf Beispiele in Europa.


April Seitenanfang

8. April 2021 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich VIII
SCHWARZE LÖCHER – EIN VIERDIMENSIONALER TRIP

Referent: Dipl.-Phys. Carsten Busch, Geschichte der Naturwissenschaften, Universität Hamburg

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H.🗺️

Am Ende des 18. Jahrhunderts spekuliert ein weitgehend unbekannter englischer Geistlicher über „Dunkle Sterne“. Mehr als 100 Jahre später stellt ein deutscher Astronom in den Schützengräben des ersten Weltkriegs Berechnungen an, die auf bisher unbekannte Objekte in unserem Universum deuten. In den 1960er Jahren entdeckt man im Sternbild Schwan eine der stärksten Röntgenquellen am Himmel, Zuletzt gelingt es 2019 einem weltweiten Netz von Teleskopen, das Unsichtbare sichtbar zu machen. Einige der intelligentesten Menschen haben intensiv über sie nachgedacht, von Oppenheimer bis Hawking. Sie sind mit den tiefsten Fragen der Physik und unseres Kosmos verbunden. Jahrzehntelang wurde der Himmel auf allen Frequenzen abgehorcht, zuletzt sogar mit Hilfe von Neutrinos und Gravitationswellen – das Geheimnis bleibt.
Der Vortrag erzählt eine kurze Geschichte der Schwarzen Löcher.

21. April 2021 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich VI
Mehr als die Blumen des Jahres: Die Naturschutzarbeit der Loki Schmidt Stiftung

Referent: Axel Jahn, Loki Schmidt Stiftung

Schule Büchen, Schulweg 1, Eingang D🗺️

Die Hamburger Loki Schmidt Stiftung, hervorgegangen aus der Stiftung zum Schutz gefährdeter Pflanzen und der Stiftung Naturschutz Hamburg, wirkt schwerpunktmäßig in Hamburg, ist aber auch in zehn weiteren Bundesländern aktiv, indem sie Lebensräume sichert, Artenschutzprojekte durchführt und Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit betreibt.
Seit 1980 macht die Stiftung mit der mittlerweile bekannten Aktion „Blume des Jahres“ auf gefährdete Pflanzen und ihre Lebensräume aufmerksam. Sie informiert in diesen jährlichen Kampagnen über Wildblumen und den ökologischen Wert ihrer Standorte und möchte auf diese Weise zu einem besseren Artenschutz beitragen.
Der Vortrag von Axel Jahn, der Geschäftsführer der Loki Schmidt Stiftung sowie leidenschaftlicher Naturbeobachter und Fotograf ist, wird sich schwerpunktmäßig mit den Blumen des Jahres und den Aktionen rund um diese Pflanzen befassen, sie in Wort und Bild vorstellen, aber auch Informationen über weitere Aktivitäten der Hamburger Stiftung gegeben.

_in Zusammenarbeit mit dem NABU Büchen_


Mai Seitenanfang

6. Mai 2021 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich V
KENIA – EIN LAND DER GEGENSÄTZE

Referent: Prof: Dr. Martin Pries, Leuphana Universität Lüneburg

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H.🗺️

In Kenia ist die Digitalisierung schon weiter fortgeschritten als in Deutschland. Bezahlen mit dem Smartphone ist gelebter Alltag. Kisumu ist der größte städtische Slum in Kenia, mit unvorstellbar schlechten Lebensbedingungen. Noch immer werden in Kenia minderjährige Mädchen trotz Verbot als Bräute verkauft. Im Norden und Süden gibt es ländliche Regionen mit bitterer Armut. In der landwirtschaftlichen Intensivregion um Naivasha werden Rosen u. a. für den deutschen Markt angebaut, inzwischen auch mit dem Fairtrade-Siegel.
Der Vortrag will versuchen, mit einem kritischen Blick den Facettenreichtum des Landes aufzuzeigen. Geschildert werden die Eindrücke, die auf einer Exkursion 2020 gesammelt wurden. Themen waren Entwicklungsprojekte, Nationalparks, Rosenfarmen, Goldminen, große Städte und kleine Dörfer. Gesprochen haben wir mit vielen Kenianern, aber auch mit Ausländern, die in Kenia leben, die das Bild von Kenia als Land der Gegensätze vervollständigten.

20. Mai 2021 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich I
HEINRICH HEINE – EIN EUROPÄISCHER DICHTER?

Referent: Ulrike Budesheim, Germanistin, Reinbek

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H.🗺️

Obgleich heute zu den Großen der deutschen Literatur gehörend, haben seine Werke eine Sonderstellung. So ist er der einzige Dichter, der in Deutschland wie in Frankreich gleichermaßen als ein kanonischer Autor der jeweils eigenen nationalen Literatur angesehen wird. Bereits aus diesem Grunde kann er als einer der ersten europäischen Denker und Intellektuellen gelten. Im Gegensatz zu dieser internationalen Hochschätzung hat es beispielsweise in seiner Geburtsstadt Düsseldorf vor wenigen Jahren eine lang anhaltende erbittert geführte Kontroverse gegeben über die Frage, ob die dortige Universität seinen Namen tragen sollte. Seine Person, sein Werk aber auch seine Nachwirkung machen sichtbar, dass selbst 165 nach seinem Tod Heine immer noch irritiert. Das Kunstschöne wird ironisiert und so bis in die Gegenwart ein Stimmungswechsel erzeugt, der den Leser provoziert.


Juni Seitenanfang

3. Juni 2021 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich VI
Mehr als die Blumesn des Jahres: Die Naturschutzarbeit der Loki Schmidt Stiftung

Referent: Axel Jahn, Loki Schmict Stiftung

Schule Büchen, Schulweg 1, Eingang D🗺️

Die Hamburger Loki Schmidt Stiftung, hervorgegangen aus der Stiftung zum Schutz gefährdeter Pflanzen und der Stiftung Naturschutz Hamburg, wirkt schwerpunktmäßig in Hamburg, ist aber auch in zehn weiteren Bundesländern aktiv, indem sie Lebensräume sichert, Artenschutzprojekte durchführt und Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit betreibt.
Seit 1980 macht die Stiftung mit der mittlerweile bekannten Aktion „Blume des Jahres“ auf gefährdete Pflanzen und ihre Lebensräume aufmerksam. Sie informiert in diesen jährlichen Kampagnen über Wildblumen und den ökologischen Wert ihrer Standorte und möchte auf diese Weise zu einem besseren Artenschutz beitragen.
Der Vortrag von Axel Jahn, der Geschäftsführer der Loki Schmidt Stiftung sowie leidenschaftlicher Naturbeobachter und Fotograf ist, wird sich schwerpunktmäßig mit den Blumen des Jahres und den Aktionen rund um diese Pflanzen befassen, sie in Wort und Bild vorstellen, aber auch Informationen über weitere Aktivitäten der Hamburger Stiftung gegeben.

(in Zusammenarbeit mit dem NABU Büchen)

17. Juni 2021 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich VIII
JOHANN GEORG REPSOLD (1770-1830) – GRÜNDER DER HAMBURGER STERNWARTE, ZEITBESTIMMUNG UND ASTRONOMISCHE INSTRUMENTE

Referent: Prof. Dr. Gudrun Wolfschmidt, Geschichte der Naturwissenschaften, Universität Hamburg

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H.🗺️

Johann Georg Repsold (1770-1830) erhielt seine Ausbildung in Deichbau, Feinmechanik und Vermessungstechnik beim Wasserbauingenieur Reinhard Woltmann (1757-1837) in Cuxhaven-Ritzebüttel. 1796 wurde er zum Wassertechniker bei der Elbdeputation ernannt und 1798 zum Spritzenmeister (1809 Oberspritzenmeister des gesamten Hamburger Löschwesens). 1799 gründete er eine Werkstatt für astronomische Instrumente am Herrengraben, deren Präzisionsinstrumente zu den besten der damaligen Zeit zählten.
1802 errichtete er seine erste Sternwarte auf der Bastion Albertus, heute Stintfang (Jugendherberge). In diesem Zusammenhang entwickelte er das erste Meridianinstrument in Deutschland (1803, seit 1818 Sternwarte Göttingen). Er stellte ferner - im Rahmen der Kooperation mit Schumachers Vermessung von Dänemark, Hamburg und Königreich Hannover (Carl Friedrich Gauß) - Messapparate her (Braaker Basis und Heliotrop, 1820/21). Nachdem 1812 seine Sternwarte in der Napoleonischen Zeit abgerissen werden musste, dauerte es bis 1825, als seine neue Sternwarte mit Navigationsschule auf der Bastion Henricus beim Millerntor erbaut werden konnte (heute steht dort das Museum für Hamburgische Geschichte).

Die Sternwarte am Millerntor wurde nach Repsolds Tod ein Staatsinstitut (1833), geleitet von Christian Ludwig Rümker (1788-1862) 1830 bis 1857, der vorher Astronom in Paramatta bei Sydney (1820 bis 1830) war. Es entstanden nicht nur bedeutende Sternkataloge, sondern er unterrichtete auch an der Navigationsschule. Seine Gemahlin Mary Hannah Rümker, geb. Crockford, (1809-1889) entdekte 1847 sogar einen Kometen. Der Sohn George Rümker (1832-1900) war Direktor von 1857/67 bis 1900. Zur Verbesserung der instrumentellen Ausstattung wurde 1867 das 26cm Äquatorial angeschafft. Er engagierte sich besonders für Navigation (Chronometer-Prüfungsinstitut, 1876, Deutsche Seewarte, 1875, Zeitball, 1876). Johann Georg Repsold hatte die Grundlage für die Hamburger Sternwarte gelegt, die 1906/12 in Bergedorf neu errichtet wurde.
Die Firma wurde unter dem Namen Adolf & Georg Repsold (1830 bis 1867) und als A. Repsold & Söhne (1867 bis 1919) weitergeführt und lieferte astronomische Instrumente an Sternwarten in aller Welt - ein Global Player.


August Seitenanfang

26. August 2021 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich II
KINDERDARSTELLUNGEN IN DER MALEREI

Referent: Dr.Gabriele Himmelmann, Kunsthistorikerin, Hamburg

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Das Motiv der Mutter mit Kind hat eine lange Tradition; am Anfang steht die Madonna mit dem Christuskind. Später wird das Motiv mehr und mehr verweltlicht. Der Vortrag spannt den Bogen von der Frühen Neuzeit bis zu Gerhard Richter.


September Seitenanfang

9. September 2021 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich I
DIE KELTEN – EINE GEHEIMNISVOLLE KULTUR EUROPAS

Referent: Dr. Claudia Tanck, Althistorikerin, Laienburg

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H🗺️

Kaum ein europäisches Volk weckt so unterschiedliche Assoziationen wie die Kelten. Mutig, tapfer, grausam, wild, mystisch, geheimnisvoll oder kultiviert – alle diese Eigenschaften werden den Kelten je nach eigenem Blickwinkel zugesprochen. Dieser Vortrag widmet einer Völkergruppe, die im Altertum an der Schwelle zu einer Hockkultur stand, bevor sie größtenteils von der griechisch-römischen Zivilisation aufgesogen wurde. Im Mittelpunkt dieses Vortrags steht die Entwicklung der keltischen Kultur in ihren vielfältigen Ausprägungen wie Religion, Gesellschaftsstruktur, Wirtschaft, Kunst und Beziehungen zum Mittelmeerraum. Abschließend wird das überraschende Nachleben der Kelten vorgestellt: In Irland, Schottland und Wales wird das keltische Erbe bis heute gepflegt, aber auch so alltägliche deutsche Begriffe wie Amt und Zaun sind keltischen Ursprungs.

23. September 2021 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich V
SEIDENRAUPENZUCHT IM KARTOFFELLAND

Referent: Dr. rer. nat. Angelika Halama, Historischer Geograph, Buxtehude

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H.🗺️

Seidenraupenzucht wird gemeinhin mit China und Ostasien in Verbindung gebracht. Seit es aber gelang, Eier des Seidenspinners nach Europa zu schmuggeln, wurde auch dort Seidenraupenzucht betrieben. Seide war teuer, dadurch wurde sie zum Statussymbol: Bekleidung und Tapeten wurden aus Seide hergestellt. Nicht nur in Frankreich und Italien wurde Seidenraupenzucht betrieben, auch in den deutschen Landen regten die Landesherren durch allerlei Maßnahmen diesen Wirtschaftszweig an, versprach er doch nicht nur Seide, sondern auch höhere Steuereinnahmen. So wurden Maulbeerbäume gepflanzt und Glaubensflüchtlinge aus Frankreich, die Hugenotten, aufgenommen, die sich auf die Seidenverarbeitung verstanden. Die noch erhaltenen Maulbeerbäume in ganz Deutschland, immer mit Kartoffeln verbunden, wie die Bezeichnung mit Kartoffeltyskerne für deutsche Kolonisten in Jütland belegt, sind Zeugen für diesen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ausgestorbenen Wirtschaftszweig.

28. September 2021 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich IV
Revolutionär der italienischen Malerei: zum 450. Geburtstag Caravaggios

Referent: Dr. Stefan Vöhringer, Politologe und Kunsthistoriker, Kiel

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H.🗺️

Sein krasser Verismus, der nicht davor zurückschreckte, Heilige in Lumpen und mit dreckigen Füßen zu zeigen, geniale Bilderfindungen und ein dramatisch spektakulärer Umgang mit Licht und Schatten machten Michelangelo Merisi (1571-1610) aus Caravaggio zu einem Revolutionär der Malerei.
Der Vortrag präsentiert Caravaggios berühmteste Werke und erzählt seine abenteuerliche-exzentrische Lebensgeschichte - von den Anfängen und Triumphen des Künstlers im Rom der Wende vom 16. zum 17. Jahrhundert bis hin zu den dramatischen letzten Jahren in Neapel, auf Malta und Sizilien.



Oktober Seitenanfang

4. Oktober 2021 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich II
EDOUARD MANET UND ZACHARIE ASTRUC

Referent: Dr. Detlef Stein, Kunsthalle Bremen

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H.🗺️

Während Edouard Manet zu den bedeutenden Malern der Kunstgeschichte gerechnet wird, ist sein Künstlerfreund Zacharie Astruc nahezu in Vergessenheit geraten. Astruc war Kunstkritiker, schuf Aquarelle sowie Skulpturen und setzte sich - wie Manet – mit dem Japonismus, der damaligen Spanienmode und den alten Meistern auseinander.
Der Vortrag stellt die Künstlerfreunde im zeit- und kunstgeschichtlichen Kontext vor. Geplant ist eine Exkursion zur Ausstellung „Manet und Astruc. Künstlerfreunde“, die vom 23.10.2021 bis zum 27.2.2022 in der Bremer Kunsthalle gezeigt wird.

5. Oktober 2021 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich I
FRIEDRICH WILHELM IV., DER ROMANTIKER AUF DEM THRON UND SEINE KRITIKERIN BETTINA VON ARNIM

Referent: Dr. Kathrin Schmersahl, Historikerin, Hamburg

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H.🗺️

Friedrich Wilhelm IV. (1795-1861) war ein ausgesprochen kunstsinniger Monarch, politisch aber rückwärtsgewandt, träumte er doch von einer Erneuerung des mittelalterlichen Heiligen Römischen Reiches und einer christlich geprägten Ständeordnung. Auf die in Zeiten der beginnenden Industrialisierung zunehmenden sozialen Verwerfungen hatte er keine Antwort. Anders Bettine von Arnim (1785-1859), die erst als Fünfzigjährige ihre – ausgesprochen erfolgreiche - Laufbahn als Schriftstellerin begann: Mutig wagte sie es, den Monarchen auf die sozialen Missstände hinzuweisen und votierte für eine „soziale Monarchie“.

5. Oktober 2021 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich I
Friedrich Wilhelm IV., Der Romantiker auf den Thron und seine Kritikerin Bettina von Arnim

Referent: Dr. Kathrin Schmersahl, Historikerin, Hamburg

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H.🗺️

Friedrich Wilhelm IV. _1795-1861_ war ein ausgesprochen kunstsinniger Monarch, politisch aber rückwärtsgewandt, träumte er doch von einer Erneuerung des mittelalterlichen Heiligen Römischen Reiches und einer christlich geprägten Ständeordnung. Auf die in Zeiten der beginnenden Industrialisierung zunehmenden sozialen Verwerfungen hatte er keine Antwort. Anders Bettine von Arnim _1785-1859_, die erst als Fünfzigjährige ihre – ausgesprochen erfolgreiche - Laufbahn als Schriftstellerin begann: Mutig wagte sie es, den Monarchen auf die sozialen Missstände hinzuweisen und votierte für eine „soziale Monarchie“.

20. Oktober 2021 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich III
„CASTELUM DELBENDE“ BEI NOSTORF?

Referent: Prof: Dr. Frank Nikulka, Archäologisches Institut der Universität Hamburg

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H.🗺️

Prof. Nikulka berichtet über archäologische Forschungen an mittelalterlichen Siedlungsplätze und Befestigungsanlagen in Südmecklenburg zwischen Boizenburg und Plauer See. Archäologische Methodik, Funde und Befunde werden vorgestellt. Es wird versucht der Frage nachzugehen, ob es überhaupt möglich ist, schriftlich überlieferte Orte und Ereignisse mit archäologischen Plätzen zu identifizieren. Bei einem dieser Fundplätze könnte es sich um das in den Fränkischen Reichsannalen für 822 genannte "Castellum Delbende" handeln. Funde weisen in das sächsische, heute schleswig-holsteinische Gebiet. Die Forschungen an diesem Fundplatz sind in einem größeren Zusammenhang mit Befestigungen im sächsischen und slawischen Gebiet zu betrachten.


November Seitenanfang

7. November 2021 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich III
GESCHICHTEN VOM SUCHEN UND FINDEN. - ZUR ENTDECKUNG UND BEWERTUNG FRÜHMITTELALTERLICHER HACKSILBERSCHÄTZE IN VORPOMMERN ZWISCHEN 2010 UND 2019

Referent: Dr. C. Michael Schirren, Landesamt für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H.🗺️

Der Vortrag wird die unterschiedlichen Entdeckungsgeschichten mehrerer Hacksilberhorte beleuchten. Immer waren an der Entdeckung ehrenamtliche Bodendenkmalpfleger beteiligt, die in Mecklenburg-Vorpommern schon seit vielen Jahrzehnten eine tragende Rolle in der Sicherung des kulturellen Erbes haben. Die archäologische Bergung und die begonnene Auswertung der in den letzten Jahren entdeckten Schatzfunde zeigen den historischen Aussagewert solcher Funde in unterschiedlicher Weise. Die Schätze spiegeln nicht nur allgemein die auf dem Gewicht des Silbers basierende Ökonomie des Ostseeraums zwischen dem 8. und 12. Jahrhundert wieder. Zugleich sind sie Zeugnisse der sich stetig ändernden Handelsbeziehungen und Veränderungen politischer Machtverhältnisse.

9. November 2021 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich VII
Karl May und das Indianerbild der Deutschen

Referent: Prof. Dr. Maria Moss, Leuphana-Universität Lüneburg

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H.🗺️

Kein Autor hat das Bild der indigenen Bevölkerung Nordamerkas im deutschsprachigen Raum nachhaltiger geprägt als der Sachse Karl May. So verkörpert seine berühmteste Schöpfung, Winnetou, zwischen Zugspitze und Kap Arkona bis heute das Idealbild des Indianers. In den 1960er Jahren leitete "Der Schatz im Silbersee" die erfolgreichste Filmwelle des deutschen Nachkriegskinos ein. Unter Wissenschaftlern gilt als unbestritten, dass es nicht zuletzt dem Werk Karl Mays geschuldet ist, dass das Interesse an der Literatur, Kultur sowie den tatsächlichen Lebensbedingungen der indigenen Bevölkerung Nordamerikas in unserem Land so groß ist. Zahlreiche Publikationen beschäftigen sich inzwischen ausschließlich mit dem Phänomen der "Germans und Indians".

18. November 2021 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich VIII
ETHIK UND KÜNSTLICHE INTELLIGENZ

Referent: Prof. Dr. Thomas Schramm, HafenCity Universität Hamburg - Studiengang Geodäsie und Geoinformatik

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H.🗺️


Künstliche Intelligenz wird als die Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts stilisiert. Der Wettbewerb der Nationen soll davon abhängen. Milliarden werden aus öffentlicher Hand investiert. Sie soll auf der Basis großer Datenmengen menschliche Entscheidungsfähigkeit nachahmen oder gar übertreffen. In begrenzten Bereichen sind damit große Fortschritte erzielt worden.
Aber wie funktioniert KI eigentlich? Kann man KI-Entscheidungen immer nachvollziehen? Muss man das überhaupt? Wer trägt die Verantwortung für Fehlentscheidungen? Diese und viele weitere Fragen tun sich nicht nur beim autonomen Fahren auf, sondern sind allgegenwärtig.
Z.B.: Dunkle Gesichter werden auf KI-gestützten Gesichtserkennungssystemen schlechter erkannt als helle, was zu rassistischen Fehlleistungen bei der Interpretation führen kann. Kann man autonome Killer-Drohnen verantworten? Deutet sich eine neue postindustrielle Revolution an und wie gehen wir mit den freigesetzten Arbeitskräften um? Machen wir uns eventuell zum Sklaven dieser Technologie?


Dezember Seitenanfang

1. Dezember 2021 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich VIII
Die Cueva de Los Azuales und de Coimbre - zwei steinzeitliche Hölen in Asturien

Referent: Dipl-Ing. Carlos Acevedo und Prof. Dr. Thomas Schramm

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H.🗺️

Mit Studierenden der HafenCity Universität Hamburg und der Universidad Politécnica de Madrid wurde die Cueva de Los Azules mit ihren mindestens 12.000 Jahre alten Knochenfunden und der Cueva de Coimbre mit ihren Felsmalereien, Gravuren und Siedlungsresten mit modernen Vermessungsmethoden dokumentiert.
Wir stellen die wissenschaftlichen, archäologischen Fakten und Vermutungen vor und zeigen wie wir mit Drohnen und Laserscannern den Geheimissen der Höhle auf die Spur kommen.

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