Freie Lauenburgische Akademie für Wissenschaft und Kultur e.V.  

Museumsbesuche

Februar April Mai

 

 
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Februar Seitenanfang

Sonntag, 11. Februar, 09:00 Uhr Termin
FB VI
„HEIMLICHE UNTERMIETER“ - BESUCH EINER SONDERAUSSTELLUNG IM NATURHISTORISCHEN MUSEUM LÜBECK

Karl-Heinz Weber

Sporthalle Büchen
Treffpunkt: 09:00 Uhr

„Ungeziefer“ nennen manche Menschen abschätzig all die interessanten Tierchen, die als ungebetene Gäste mit dem Menschen unter einem Dach leben, z.B. Ratten, Mäuse, Kakerlaken, Motten, Käfer aller Art, Flöhe, Hausspinnen und was sonst noch alles im Haus herumkrabbelt. Die heimlichen Untermieter werden in einer Sonderausstellung im Museum für Natur und Umwelt Lübeck unter die Lupe genommen und in einer möblierten Wohnung präsentiert. Die Ausstellung zeigt witzig und farbig möblierte Räume mit all ihren ungebetenen Mitbewohnern. Eine lebendige Ausstellung im wahrsten Sinne des Wortes, werden doch auch zahlreiche der heimlichen Untermieter auch lebend präsentiert. "Heimliche Untermieter" wurde vom Natur-Museum Luzern gestaltet. Nach einer erfolgreichen Tour in der Schweiz, in Luxemburg und Süddeutschland wird die Sonderausstellung nun erstmalig im Norden gezeigt.


April Seitenanfang

Sonntag, 15. April, 10:00 Uhr-12:00 Uhr Termin
DAS SCHWARZE QUADRAT – IKONE DER MODERNE. HOMMAGE À MALEWITSCH

Dr. Helga de Cuveland

Rotunde der Hamburger Kunsthalle
Treffpunkt:
Treffpunkt: 10.00 Uhr
Rotunde der Hamburger Kunsthalle
Eintritt/Führung: 15,-- €

Ein schwarzes Quadrat auf weißem Grund! Ist das Kunst? Ist das überhaupt ein Bild? Als Kasimir Malewitsch 1914 zum ersten Mal sein Schwarzes Quadrat ausstellte, musste er selbst gespürt haben, dass sein Werk nicht ohne einen erläuternden Kommentar verstanden werden würde. Für ihn war diese Arbeit „ein verzweifelter Versuch, die Kunst vom Gewicht der Dinge zu befreien... es war kein leeres Quadrat, das ich ausstellte, sondern vielmehr die Empfindung der Gegen- standslosigkeit... das von jedem Gegenstandsbezug befreite schweigende Nichts“, und diese Empfindung von Leere im Bild zu verkörpern, empfand er als das Höch- ste, als suprematistische Malerei. Er nannte es eine „Ikone der Moderne“, durchaus im Sinne der Bedeutung traditioneller russischer Ikonen, die in ihrer diesseitigen Bildaussage eine jenseitige spirituelle Welt veranschaulichen. Damit erhielten die suprematistischen Bilder die Bedeutung von Meditationsobjekten. Die Ausstellung beleuchtet ganz unterschiedliche Aspekte des Schwarzen Quadrates: sowohl die Faszination und die (auch kritischen) Reaktionen der Künstler der russischen Avantgarde, als auch die Rezeption dieses Gründungswerkes der geometrischen abstrakten Malerei in der westeuropäischen und amerikanischen Kunst. Die Spuren dieser von Malewitsch radikal erneuerten Malerei finden sich bis in die Gegenwartskunst. Sie sind oft Schlüssel zu deren Verständnis, wie die Ausstellung deutlich machen wird. Sie soll uns Zugang zu der Gedankenwelt des Künstlers bringen, dessen Werk heute „zu den Inkunabeln der modernen Kunst“ gehört.

 

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um vorherige Anmeldung über die Geschäftsstelle.


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Sonntag, 20. Mai, 10:00 Uhr-12:00 Uhr Termin
BUNTE GÖTTER – DIE FARBENFROHE WELT DER GRIECHEN

Dr. Helga de Cuveland

Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg
Treffpunkt:
Treffpunkt: 10:00 Uhr
Eingang Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg
Eintritt/Führung: 15,-- €

Für den Archäologen Johann Joachim Winkelmann und die Künstler des Klassizismus war im 18. Jahrhundert die antike Kunst nur im reinen Weiß des Marmors denkbar. Schon damals gab es Hinweise darauf, dass die antiken Tempel und Skulpturen farbig gefasst und mit bunten Motiven geschmückt waren. Was antike Schriftquellen bereits berichteten, wurde durch die Ergebnisse von Ausgrabungen an griechischen Tempeln und an der Athener Akropolis bestätigt. Dennoch wurde diesem bedeutungsvollen Aspekt in der Erforschung antiker Kunst lange keine ernsthafte Aufmerksamkeit geschenkt. Erst neue mikroskopische und fotografische Untersuchungsmethoden, die zu präzisen Kenntnissen führten, festigten unsere verblüffende Anschauung von der Buntheit der Architektur und Skulptur. Die Ausstellung mit 60 Exponaten zeigt anhand von Originalen und kolorierten Rekonstruktionen den aktuellen Stand der Wissenschaft, zum Beispiel an der farbigen Fassung des berühmten Alexandersarkophages, Figuren vom Aphaia-Tempel auf Ägina und Friesplatten eines Schatzhauses in Delphi.

 

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um vorherige Anmeldung über die Geschäftsstelle.


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