Tagesexkursionen 2023

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Die Anmeldungen zu den Tagesexkursionen gelten als bestätigt, wenn sie nicht spätestens 7 Tage vor Beginn der Exkursion schriftlich oder fernmündlich widerrufen sind. Die Teilnehmerkapazitäten sind begrenzt. Mitglieder der Akademie werden vorrangig aufgenommen. Im Übrigen richtet sich die Aufnahme nach der Reihenfolge des Eingangs der Anmeldungen.

Der TEILNEHMERBEITRAG für die Tagesexkursionen ist unter der jeweiligen Exkursion angegeben. Davon unabhängig beträgt er für Schüler/Studenten 15,00 €, sofern Mitglied 10,00 €.

Kinder unter 12 Jahren in Begleitung eines Erwachsenen sind kostenfrei, müssen aber ebenfalls rechtzeitig angemeldet sein. Der Teilnehmerbeitrag wird spätestens 10 Tage vor Beginn der Exkursion auf das Konto der Akademie erbeten. Die Überweisung ist die Grundlage dafür, ob die Exkursion durchgeführt werden kann oder nicht. Fällt eine Exkursion aus, wird der überwiesene Teilnehmerbeitrag rückerstattet. Die Kosten für ein Mittagessen sind im Exkursionsbeitrag nicht enthalten. Es wird jeweils ausreichend Zeit für eine Mittagspause gegeben, die in einer Gaststätte gemeinsam verbracht werden kann. Die entsprechenden Vorsorgen werden getroffen.

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3. Juni 2023 19:30 Uhr 📅 📤
LÜNEBURG – STADT AUF DEM SALZ

Leitung: Leitung: Prof. Dr. Martin Pries, Leuphana Universität Lüneburg

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Kurzgefasst könnte man sagen, Lüneburg ist durch das Salz reich und dann auch wieder arm geworden. Das Salz, in der Zeit der Hanse über Lübeck im ganzen Ostseeraum gehandelt, war der Grundstein für den Reichtum der Stadt. Die Auflösung der Hanse bedeutete im 17. Jahrhundert den wirtschaftlichen Niedergang. Fehlende finanzielle Mittel haben aber auch dazu geführt, dass nur wenig in der Altstadt verändert wurde. Heute lässt sich diese Entwicklung gut an den historischen Gebäuden nachvollziehen.
Die Lüneburger Altstadt lässt sich gut zweiteilen, in die östliche und die westliche Altstadt. Im östlichenTeil überwiegen an den Hauptstraßen die großen Patrizierhäuser, viele mit Fassaden aus roten Backstein, aber viele auch weiß verputzt. Lüneburg gilt als schöne Backsteinstadt, ist es aber nicht. Im Barock und Klassizismus wurden die Fassaden verputzt und weiß gestrichen. Erst die Neugotik Ende des 19. Jahrhunderts und Lüneburger Stadtbaumeister Anfang des 20. Jahrhunderts haben den roten Backstein wieder hoffähig gemacht.
In der westlichen Altstadt ist alles kleiner. Hier wohnten eher die Handwerker und Salinenarbeiter. Nur ca. 30 m unter der Straße befindet sich ein Salzstock. Er ist der Grund dafür, dass Lüneburg im Mittelalter „steinreich“ war, ist aber auch der Grund, warum sich dieser Stadtteil langsam senkt. Die Exkursion thematisiert beide Aspekte. Ein Blick vom Ratswasserturm verschafft einen Überblick, der Besuch im Salzmuseum einen Einblick in die salzige Vergangenheit. Ein Rundgang durch die westliche Altstadt verdeutlicht die negativen Auswirkungen der Salzablaugung für die Stadtstruktur.

Beginn: 10:00 Uhr
Treffpunkt: Vor der St. Johanniskirche, Am Sande in Lüneburg _10 Gehminuten vom Bahnhof_
Ende: Etwa 16:00 Uhr
Es wird die Möglichkeit geben, ein gemeinsames Mittagessen einzunehmen.
Beginn: 10:00 Uhr
Treffpunkt: Vor der St. Johanniskirche, Am Sande in Lüneburg _10 Gehminuten vom Bahnhof_
Ende: Etwa 16:00 Uhr
Es wird die Möglichkeit geben, ein gemeinsames Mittagessen einzunehmen.
Kosten: 20, -- EUR für Mitglieder, 25, -- EUR für Gäste; Eintritte in den Wasserturm und in das Salzmuseum sind damit eingeschlossen.

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