Tagesexkursionen 2022

Es werden 2 Termine im Zeitraum vom 01.01.2022 bis 31.12.2022 angezeigt.
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Gehe zu Monat: Mai Juni

 

Die Anmeldungen zu den Tagesexkursionen gelten als bestätigt, wenn sie nicht spätestens 7 Tage vor Beginn der Exkursion schriftlich oder fernmündlich widerrufen sind. Die Teilnehmerkapazitäten sind begrenzt. Mitglieder der Akademie werden vorrangig aufgenommen. Im Übrigen richtet sich die Aufnahme nach der Reihenfolge des Eingangs der Anmeldungen.

Der TEILNEHMERBEITRAG für die Tagesexkursionen ist unter der jeweiligen Exkursion angegeben. Davon unabhängig beträgt er für Schüler/Studenten 15,00 €, sofern Mitglied 10,00 €.

Kinder unter 12 Jahren in Begleitung eines Erwachsenen sind kostenfrei, müssen aber ebenfalls rechtzeitig angemeldet sein. Der Teilnehmerbeitrag wird spätestens 10 Tage vor Beginn der Exkursion auf das Konto der Akademie erbeten. Die Überweisung ist die Grundlage dafür, ob die Exkursion durchgeführt werden kann oder nicht. Fällt eine Exkursion aus, wird der überwiesene Teilnehmerbeitrag rückerstattet. Die Kosten für ein Mittagessen sind im Exkursionsbeitrag nicht enthalten. Es wird jeweils ausreichend Zeit für eine Mittagspause gegeben, die in einer Gaststätte gemeinsam verbracht werden kann. Die entsprechenden Vorsorgen werden getroffen.

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14. Mai 2022 10:00 Uhr 📅 📤
Buchungscode TE-TE-BU a
EIN BESUCH VON SEEDORF AM SCHAALSEE

Leitung: Leitung: Dr. Werner Budesheim

Niendorf am Schaalsee🗺️



Nachdem wir 2020 den Standort der ältesten Kirche, St. Georg auf dem Berge, im Lande Ratzeburg besucht haben, besuchen wir in diesem Jahr Seedorf, das neben Breitenfelde, Schlagsdorf, Mustin, Sterley, Gudow und Nusse zu den ältesten Kirchspieldörfern des Landes Ratzeburg im damals noch polabisch besiedelten Gebiet gehört. Urkundlich ist es zuerst 1194 erwähnt. Es wird vermutet, dass die Gründung der Kirche und damit des deutschen Dorfes bereits zur Zeit des ersten Ratzeburger Grafen, Heinrich von Badewide (1142 – 1164), der Neusiedler aus Westfalen angeworben hatte, und des ersten Ratzeburger Bischoffs Evermod (+ 1178 in Ratzeburg) stattfand. Ein Slavicum Seedorf, wohl eine wendische Ausweichsiedlung, wird in den Urkunden nur einmal erwähnt (1230). Die Lage ist unbekannt. Die ersten Kirchen waren wahrscheinlich Holzbauten. Die heutige Kirche stammt aus der baugeschichtlich gotischen Epoche, aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. Sie ist karg ausgestattet, hat aber einige beachtenswerte Besonderheiten. Wir werden die Kirche besuchen und einen Rundgang durch den Kern des Dorfes machen.
Treffpunkt ist 10.00 Uhr an der Kirche, Ende des Besuches gegen 12.00 Uhr.
Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung wird erbeten.
Es gibt dort schöne Gasstätten, in denen man am Ende des Besuchss speisen kann.
Im Anschluss ist ein Spaziergang über den Werder empfehlenswert.


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18. Juni 2022 19:30 Uhr 📅 📤
Buchungscode TE-TE-BR/WI
DIE HAMBURGER NEUSTADT – EIN STADTTEIL IM UMBRUCH ZWISCHEN ALSTER UND ELBE

Leitung: Leitung: Dr. Stefan Brauckmann, Dr. Eike Winkler Stadtgeographen, Hamburg

Hamburger Neustadt🗺️


Die zwischen Alsterfleet und Wallanlagen gelegene Neustadt zählt mir 2,2 km² zu den kleineren Stadtteilen Hamburgs. Im frühen 17. Jahrhundert wurde die Neustadt in die von Johan van Valckenburgh errichteten Befestigungsanlagen einbezogen. Rund um die Kirche St. Michaelis entwickelte sich ein dicht besiedeltes Wohn- und Arbeitsquartier. Das „Gängeviertel“ war beispielsweise ein für ärmliche Lebensverhältnisse bekannter Teil der Neustadt. Auch das jüdische Leben in Hamburg hatte bis zum Fall der Hamburger Torsperre und Besiedelung des Grindelviertels sein Zentrum in der Neustadt. Der berühmte Komponist Felix Mendelssohn-Bartholdy sowie seine Schwester Fanny Hensel haben zum Beispiel ihre Kindheit in der Neustadt verbracht.
Während um 1900 dicht gedrängt und bei ungenügenden hygienischen Zuständen rund 90.000 Menschen in der Neustadt lebten, beläuft sich die gegenwärtige Einwohnerzahl des Stadtteils auf etwa 13.000. Die heutige Neustadt ist durch starke Umbrüche und Einschnitte in der Stadtentwicklung geprägt und weist unterschiedliche Nutzungsstrukturen auf. Während beispielsweise der nördliche Teil des Stadtteils durch Büro- und Einzelhandel gekennzeichnet ist, stellt die „Südliche Neustadt“ mit dem Portugiesenviertel ein beliebtes Ausgeh- und Wohnquartier dar.
Im Rahmen der Exkursion wird der gesellschaftliche und städtebauliche Wandel der Hamburger Neustadt im Vordergrund stehen. Hierbei werden touristische Höhepunkte wie die Binnenalster oder der Michel ebenso behandelt wie das historische jüdische Viertel, das Gängeviertel, Komponisten-Quartier oder der Siedlungsbau der NS-Zeit. Wie auch im letzten Jahr wird die Route im Vergleich zu den vorherigen Exkursionen kürzer ausfallen.

Beginn 09:00 Uhr
Treffpunkt: Herrengraben 1, Moses Mendelssohn
Institut (bei S-Stadthausbrücke)
Ende etwa gegen 16:00 Uhr U-Bahnhof Baumwall
Es wird die Möglichkeit geben, ein gemeinsames Mittagessen einzunehmen.
Anmeldung wir erbeten
Teilnehmerbeitrag: 15,00 € für Mitglieder, 20,00 € für Gäste

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